Jobsuche Online - Firmen verlagern Stellenangebote ins Internet?
Nun hat es das Medium Internet geschafft: Firmen bevorzugen bei der Schaltung ihrer Stellenanzeigen nicht mehr die Tageszeitung sondern das Internet.
Eine
erstaunlich hohe Anzahl, nämlich 95 % aller deutschen Unternehmen schreiben
ihre freien Stellen in Online-Jobbörsen, auf der eigenen Homepage oder
in sozialen Netzwerken im Internet aus (Quelle: BITKOM 2010). Diese Tendenz
hat sich bereits in den vergangenen Jahren gezeigt, klagten doch viele Tages-
und Wochenzeitungen über den eingebrochenen Anzeigenmarkt (der auch
weite Kreise bis hin in die Werbeagenturen zog, die für die Unternehmen
Anzeigen gestalteten).Doch ganz verdrängt hat das Internet die Printformen nicht. Die meisten Unternehmen nutzen beide Kanäle für die Suche nach neuen Mitarbeitern. Gedruckte Anzeigen werden demnach auch weiterhin geschaltet. Die Hälfte der Firmen veröffentlichen ihre Stellenanzeigen auch auf der eigenen Homepage. Erstaunlicherweise nutzt nur ein Viertel der Arbeitgeber gedruckte Fachmagazine für ihre Mitarbeitersuche und nur ein Fünftel sucht seine Mitarbeiter im passenden Internetbereich, also in den branchen- oder fachspezifischen Jobbörsen.
Für den Arbeitssuchenden heißt das vor allem eines: überall und ständig nach einem passenden Job suchen. Möchte man zu einer bestimmten Firma, sollte man es sich angewöhnen, regelmäßig deren Homepage zu besuchen, um möglichst zeitnah neue Stellenangebote zu entdecken. Sucht man allgemein einen Job, lohnt es sich, sowohl auf die Tageszeitungen als auch auf die Jobbörsen im Internet zu achten. Eine recht ausführliche Übersicht über Jobbörsen im Internet findet man auf der Seite www.learn-german-online.net/learning-german-resouces/job-boersen.htm. Auf den ersten Blick erscheint sie etwas unübersichtlich, dafür hat sie recht viele Bereiche abgedeckt. Man kann sich hier also einen Überblick verschaffen und sich dann die relevanten Seiten bookmarken.
Noch ein wenig abgeschlagen unter den Kanälen für die Arbeitsplatzsuche sind Online-Netzwerke wie Xing oder Facebook. In der IT-Branche nutzen knapp 20 % der Arbeitgeber diese Art der Mitarbeitersuche, in anderen Bereichen weniger. Aber auch hier wird in den nächsten Jahren mit einem Zuwachs gerechnet.
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