Tarife-Online - Trend geht zu Breitband DSL - Kabel und UMTS
Sowohl
Breitband-Anbieter als auch Vergleichsportale und auch die dazu gehörigen
Tarife gibt es zwischenzeitlich sehr viele. Großartig lange suchen
braucht man nicht, Google als die derzeit größte Suchmaschine
mit qualitativ hochwertigen Suchergebnissen macht es möglich. Dennoch
sollte man wissen, wonach man sucht und worin sich die Anbieter und Angebote
unterscheiden.
Breitband-Anbieter:
Zunächst sollte man wissen, dass es verschiedene Breitband-Anbieter
gibt, die Ihre Produkte vermarkten. Dies sind zunächst die DSL-Netzbetreiber
wie beispielsweise die Deutsche Telekom, der Mobilfunk-Anbieter Vodafone
mit der Festnetztochter Arcor, der spanische Telekommunikationsanbieter
Telefonica mit der deutschen Tochter O2-Germany als Mobilfunk-Anbieter
und Festnetzbetreiber, Versatel oder QSC. Dazu gibt es dann noch große
Kabelnetzbetreiber wie Kabel-Deutschland, Kabel-BW, Unitymedia oder auch
NetCologne. Weiterhin bieten sich die Deutsche Breitband-Dienste als WiMAX-Anbieter,
die Teles SykDSL GmbH als Satelliten-Anbieter, aber auch die deutschen
Mobilfunk-Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone, O2-Germany und E-Plus als
UMTS-Anbieter und (seit Mitte 2010) als zukünftige LTE-Anbieter (Mobilfunk
mit Internet-Zugängen der 4. Generation "4G") auf dem deutschen
Markt.
Es gibt aber auch diverse Internet-Dienstleister für Breitband-Internet ohne eigene Netze. Der größte und namhafteste Anbieter in Deutschland ins die 1&1 AG aus Montabaur (eine Tochter der United Internet AG). Breitband-Anbieter ohne eigenes Netz haben es heute allerdings sehr schwer, denn sie müssen die Kapazitäten von den Netzbetreibern anmieten und sind daher heute nur noch schwer konkurrenzfähig. In der Vergangenheit hat es deshalb diverse Fusionen gegeben, wie bespielsweise freenet DSL (an 1&1), Tiscali an freenet, HanseNet an Telefonica (und damit an O2-Germany) usw.
Vergleichsportale:
Um einen angemessenen Internet-Zugang zu finden brauchen Sie allerdings
nicht die Netzbetreiber direkt aufzurufen, es gibt im Internet viele Vergleichsportale
wie beispielsweise www.teltarif.de, www.onlinekosten.de, www.dsltarife.net,
www.telespiegel.de, www.dslweb.de und viele mehr. Diese Vergleichsportale
vermitteln allerdings nur die Internet-Zugänge, Affiliate-Programme
machen es möglich. Egal über welches Vergleichsportal Sie Ihren
Anschluss suchen und buchen, letztlich werden Sie dann von den Netzbetreibern
betreut. Alle Vergleichsportale zeigen Ihnen Paket-Angebote, die Sie nach
Breitband-Geschwindigkeit, Angebotsumfang oder auch Preis selektieren
können.
Breitband-Pakete und Tarife:
So gut wie jeder Netzbetreiber bietet dem Kunden heute so genannte Komplett-Pakete
fürs Internet an. Diese Pakete umfassen zumeist den eigentlichen
DSL-Anschluss, einen Telefonanschluss (als VoIP
Tarif) und die Flatrates fürs Internet zum Surfen und Telefonieren
ins deutsche Festentz. Standard-Pakete mit einer Geschwindigkeit von bis
zu 6000 KBit/s (Internet) sind oft schon zum Monatspreis von unter 20,00
Euro zu haben. Liegen die Paketpreise höher, so sind zumeist auch
die Breitband-Geschwindigkeiten höher. Diese stufen sich (nach DSL-6000)
auf 16.000 KBit/s (ADSL2+), 25.000 bzw. 50.000 KBit/s (VDSL) oder auch
32.000 bzw. bis 100.000 KBit/s (Kabel-Internet) ab.
Eine Besonderheit bieten die Mobilfunk-Netzbetreiber mit so genannten Datentarifen, die derzeit mit Geschwindigkeiten von 368 KBit/, 1,6 MBit/s, 3,6 MBit/s, 7,2 MBit/s, 14,4 MBit/s und 28,8 MBit/s angeboten werden. Die Besonderheit liegt darin, dass diese Zugänge über UMTS (HSPA) realisiert werden und somit auch mobil genutzt werden können. Der einzige deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber der flächendeckend noch kein UMTS über 1000 KBit/s bieten kann ist E-Plus. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass E-Plus nur in Geschäftsmodelle investiert, die am Markt bereits erfolgreich sind. Zwischenzeitlich ist E-Plus aber dabei, sein UMTS-Netz entsprechend aufzurüsten.
Die anderen drei deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber, also T-Mobile, Vodafone und O2-Germany bieten in ihren UMTS-Netzen bereits durchgängig eine Geschwindigkeit von bis zu 3,6 MBit/s. T-Mobile und Vodafone bieten in vielen Regionen bereits Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 MBit/s und an bestimmten Knotenpunkten wie Hauptbahnhöfe, Flughäfen und andere öffentlichen Plätzen in Ballungsgebieten Geschwindigkeiten von bis zu 14,4 MBit/s, teilweise sogar schon 28,8 MBit/s.
Bei den UMTS-Datentarifen haben Sie zumeist ein monatliches Transfer-Kontingent
von bis zu fünf Gigabyte. Diese Grenze gibt es auch bei den so genannten
DSL-Flatrates ohne dass es speziell in den Tarifbeschreibungen hervorgehoben
wird. Zumeist nennen sich solche Flatrates "Fair-Flatrates".
Power-User die dieses Grenze regelmäßig überschreiten
sehen sich zumeist nach kurzer Zeit mit einer Kündigung seitens des
Anbieters konfrontiert.
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