Werbung Online - neue Märkte - neue Möglichkeiten



Mit dem Internet haben sich auch die klassischen Werbemittel gewandelt.



Werbeartikel im Internet bestellenWaren es im Zeitalter vor der Digitalisierung die gedruckten Anzeigen, Beilagen und Flyer, die den Markt dominierten, so sind es nun Werbemittel in digitaler Gestalt. Eine Kategorisierung dieser neuen Werbemittel fällt schwer, da dieser Bereich sich stetig entwickelt und verändert.

Grob kann man im Internet drei Bereiche von Werbemitteln definieren:

- Banner und andere Werbeflächen
- Interstitials
- Sonderwerbeformen.

Zur ersten Gruppen, den Bannern und anderen Werbeflächen, gehört auch das zurzeit beliebteste Werbemittel im Internet der Skyscraper (wenn man denn von beliebt sprechen kann, denn laut einer Studie des TNS Emnid Instituts fühlen sich 40 % der User durch Internetwerbung gestört). Ein Skyscraper ist, wie der Name schon sagt, sehr hoch, dabei relativ schmal und zumeist rechts neben dem eigentlichen Content platziert. Ein echter Hinschauer und dabei recht lange im Blickfeld des Users. Grundsätzlich ähneln diese Werbemittel am meisten den Anzeigen in beispielsweise den Tageszeitungen: Sie haben eine definierte Form, bleiben zumeist an ihrem Platz und unterscheiden sich durch ihre Größe. Der Button beispielsweise hat eine maximale Größe von 130 x 80 px.

Die zweite Gruppe sind die Interstitials, die Unterbrecher-Werbung. Denn der User bekommt eine Werbung vorgesetzt, der er nicht entkommen kann (ähnlich der Werbepause im Fernsehen, der man nur durch Aufstehen entfliehen kann). Ein sehr gängiges und auch überaus unbeliebtes Beispiel dafür sind Pop-ups. Die Fenster, also, die plötzlich aufpoppen und in der Tat verhindern, dass man weiter im Netz surfen kann. 60 % der Befragten gaben an, dieses Werbemittel strikt abzulehnen, nur ein 1 % überhaupt klickt es an. Ähnlich sieht es mit dem Layer aus, dem Werbemittel, das sich über den eigentlichen Inhalt der Seite legt.

Werbung OnlineSonderwerbeformen schließlich sind Werbemittel, die an den Randbereich des Internets gehören. Beispielsweise Newsletter, die man per E-Mail empfängt, aber auch E-Cards, also elektronische Postkarten, gehören in diese Kategorie.

Alles in allem ist das eine rasante Entwicklung, wenn man dem Netz glauben will, dass das erste Banner 1994 von AT & T geschaltet wurde. Man darf also weiter gespannt sein, wie sich die Werbemittel im Internet entwickeln.

Das Internet hat die Werbebranche allerdings nicht nur in digitaler Form dahingehend verändert, dass online Werbung geschaltet wird, sondern online auch sehr viele Werbeprodukte angeboten werden. Die klassischen Werbemittel sind geblieben nur der Vertrieb der von den Firmen gekauften Werbegeschenke hat sich weitgehend geändert. Hatte man vor Beginn der New-Economy noch aufwendig herzustellende Kataloge, so gibt es heute Online-Shops mit zehntausenden an verschiedenen Werbeartikel. Der Kunde der sich für Werbeartikel interessiert, findet die relevanten Online-Shops einfach durch Google-Eingabe des Suchbegriffes (beispielsweise) "Werbegeschenke". Sollen die Artikel mit einer Adresse, einem Logo oder auch die eigene E-Mail-Adresse bedruckt werden, wird der Text während des Bestellvorganges eingetragen. Es zeigen sich eine Vorschau und natürlich auch der Gesamtpreis. Einfacher geht es nicht mehr.


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